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Scheidenpilz: Medikamente und ihre Wirkung

Die Infektion mit einem Scheidenpilz ist eine unangenehme Erfahrung. Da tröstet auch das Wissen nicht, dass man als Betroffene zu einer Dreiviertel-Mehrheit gehört – denn tatsächlich machen 75 % der Frauen irgendwann in ihrem Leben Bekanntschaft mit der Hefepilz-Infektion im Intimbereich. Dennoch sollten infizierte Frauen Ruhe bewahren: Dank moderner Scheidenpilz-Medikamente stehen die Chancen gut, dass der Pilz innerhalb weniger Tage wieder verschwindet.

Scheidenpilz Medikamente

© Antonioguillem / Fotolia

Was genau sind Scheidenpilz-Medikamente?

Scheidenpilz-Infektionen werden meist durch Hefepilze ausgelöst. Am häufigsten sind Pilze der Gattung Candida albicans die Übeltäter, aber auch andere Hefen kommen infrage. Für die Therapie gegen Pilzinfektionen kommen sogenannte Antimykotika – Antipilz-Medikamente – zum Einsatz. Bei einem wirksamen Scheidenpilz-Mittel handelt es sich also in der Regel um ein Antimykotikum. Um die aufwendige Bestimmung des exakten Erregers zu vermeiden (dies wäre nur nach Anzucht im Labor möglich), kommen heutzutage sogenannte Breitband-Antimykotika zum Einsatz. Diese wirken zuverlässig gegen eine Vielzahl verschiedener Pilze.

So wirken Scheidenpilz-Medikamente

Hefepilze sind in geringer Menge selbst in der Scheidenflora vieler Frauen nachweisbar, die keinerlei Symptome der Erkrankung zeigen. Eine vaginale Pilzinfektion entsteht erst dann, wenn sich die potenziell krankmachenden Pilzzellen sprunghaft vermehren. Mögliche Ursachen für einen Mangel an Milchsäurebakterien sind Stress, Behandlungen mit Antibiotika, eine übertriebene Hygiene im Intimbereich sowie hormonelle Veränderungen bei einer Schwangerschaft oder durch die Anwendung bestimmter Verhütungsmittel. Ist die Scheide einmal übermäßig mit Hefepilzen besiedelt, helfen nur noch Scheidenpilz-Medikamente. Ihre Wirkung zielt darauf ab, die Anzahl der Pilzerreger zu verringern. Das geschieht entweder, indem die Pilzzellen direkt abgetötet werden (fungizide Wirkung) oder indem der Wachstumsprozess der Pilze gestört und somit eine weitere Ausbreitung eingedämmt wird (fungistatische Wirkung). Wie diese Wirkung genau erzielt wird, ist von Präparat zu Präparat verschieden. Bei Clotrimazol, einem bewährten und häufig empfohlenen Wirkstoff, wird beispielsweise der Aufbau der Zellmembran und damit der gesamte Zellstoffwechsel gestört. Einige Scheidenpilz-Mittel, auch Clotrimazol, können je nach Dosis entweder fungizid oder fungistatisch wirken.

Bei Scheidenpilz Salbe und Vaginaltablette kombiniert einsetzen

Die örtliche Selbstbehandlung der Vulvovaginalkandidose mit einem effektiven Antipilzmittel ist problemlos möglich, wenn

  • keine Schwangerschaft besteht,
  • keine chronischen Erkrankungen vorliegen, Beschwerden nicht zum ersten Mal und keine unklaren Symptome auftreten,
  • die Krankheitsepisoden sich nicht öfter als viermal im Jahr wiederholen.

Der Wirkstoff Clotrimazol gilt als Mittel der Wahl für die örtliche Bekämpfung einer Vulvovaginalkandidose. Die Canesten® GYN Once Kombi-Therapie setzt das Antimykotikum bei Scheidenpilz als Salbe und als Vaginaltablette ein. Auf diese Weise ist die Bekämpfung der Pilzerreger in der Scheide und im äußeren Intimbereich gewährleistet. Die Anwendung einer einzigen Vaginaltablette mit Depotwirkung genügt, um eine 72-stündige Antipilzwirkung zu erzielen. Die Candida-Infektion der Vulva erfordert eine ca. ein- bis zweiwöchige Behandlung mit Creme.

Hier bekommen Sie Medikamente gegen Scheidenpilz

Eine Scheidenpilz-Infektion ist überhaupt kein Grund, sich zu schämen, denn sie hängt in der Regel weder mit mangelnder Hygiene noch mit den sexuellen Gewohnheiten zusammen. Trotzdem sprechen viele Frauen nur ungern darüber. Die gute Nachricht ist: Nicht alle Scheidenpilz-Medikamente sind verschreibungspflichtig. Clotrimazol können Sie im Rahmen der Canesten® GYN Once Kombi-Therapie als Vaginalcreme und Vaginaltablette rezeptfrei in jeder Apotheke kaufen und anwenden.

Frauen unter 18 Jahren sowie Frauen, die mehr als viermal im Jahr an Scheidenpilz erkranken, und Schwangere sollten jedoch stets mit einem Gynäkologen Rücksprache halten, bevor sie Scheidenpilz-Medikamente in Eigenregie anwenden.

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2018-08-13T09:11:16+00:00