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Scheidenpilz in der Schwangerschaft

Tritt ein Scheidenpilz ist der Schwangerschaft auf, ist dieser etwas schwieriger zu behandeln. Grund dafür ist, dass die Häufigkeit der einzunehmenden Medikamente während der Schwangerschaft möglichst weit reduziert werden sollte. Die Einnahme ist nur nach einer strengen Indikation empfehlenswert. Diese ist bei einem Scheidenpilz in der Schwangerschaft jedoch gegeben, denn die Pilzerkrankung kann unter der Geburt zu einem Problem werden.

Scheidenpilz in der Schwangerschaft

© freestocks / Pixabay

Wenn Sie auf natürliche Weise entbinden, besteht die Möglichkeit, dass sich Ihr Kind auf dem Weg durch den Geburtskanal ansteckt. Zudem ist es wichtig, dass ein Aufsteigen der Infektion durch die Scheide verhindert wird. Zwar ist die Gebärmutter durch einen Pfropf fest verschlossen, sodass Keime nicht oder nur sehr schwer eindringen können. Dennoch ist diese Barriere nicht vollkommen undurchlässig. Wenn die Pilzinfektion die Möglichkeit hat, in die Gebärmutter aufzusteigen, besteht eine Gefahr für das Kind. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass der Scheidenpilz in der Schwangerschaft schnell und erfolgreich behandelt wird. Dies gilt vor allem dann, wenn die Pilzerkrankung in einem frühen oder sehr späten Stadium der Schwangerschaft eintritt.

Ursachen für den Scheidenpilz

Ein Scheidenpilz kann sich entwickeln, wenn das Milieu der Scheide gestört ist. In diesem Fall funktionieren die natürlichen Abwehrmechanismen nicht mehr. In dem warmen und feuchten Klima fühlen sich Pilz besonders wohl. Werden sie nicht durch die körpereigene Abwehr geschwächt, können sie sich ausbreiten und im schlimmsten Falle in den Körper aufsteigen. Die Ansiedlung von Pilzen und Bakterien in der Scheide ist grundsätzlich normal. Dies ist eben durch das warme und feuchte Scheidenmilieu bedingt. Die körpereigene Abwehr kommt damit jedoch normalerweise sehr gut zurecht. Nur wenn sie gestört ist, finden die Pilzsporen eine Eintrittspforte und können sich vermehren. Da die natürliche Abwehr während der Schwangerschaft mitunter nicht so gut funktioniert, ist die Gefahr, an einem Scheidenpilz zu erkranken, etwas größer, als wenn Sie nicht schwanger sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie auf Ihren Körper achten und kleinste Anzeichen einer Veränderung Ihrem Arzt umgehend mitteilen. Eine übertriebene Intimhygiene, aber auch eine Ansteckung durch den Partner während des Verkehrs oder auf einer öffentlichen Toilette können eine Ansteckung mit dem Scheidenpilz begünstigen. Achten Sie deshalb in der Schwangerschaft besonders darauf, dass Sie eine solche Ansteckung vermeiden.

Therapie des Scheidenpilzes während der Schwangerschaft

Konsultieren Sie umgehend Ihren Frauenarzt, wenn Sie einen Scheidenpilz während der Schwangerschaft feststellen. Es wäre sehr fahrlässig, wenn Sie diese Behandlung selbst durchführen würden. Es muss für Sie eine Salbe oder ein Medikament gefunden werden, das keine Inhaltsstoffe enthält, die Ihrem Baby schaden könnten. Auch ist es wichtig, dass Sie sich strikt an die Anweisungen zu der Behandlung halten. Dies gilt vor allem dann, wenn ihre Schwangerschaft schon weit fortgeschritten ist und die Geburt bevorsteht. Brechen Sie die Therapie nicht ab, wenn Sie keine Symptome mehr verspüren. Die Pilze befinden sich immer noch unter der Haut und können wieder ausbrechen. Erst wenn Ihr Arzt das Okay gibt, können Sie die Behandlung beenden. Zum Einsatz kommen Cremes, Salben oder Tabletten, die den Scheidenpilz bekämpfen sollten. Die Medikamente werden direkt an der Scheide angewendet.

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2018-07-10T13:15:25+00:00