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Bakterielle Vaginose: Medikamente bringen Linderung

Es ist vor allem der Ausfluss, der betroffenen Frauen bei einer bakteriellen Vaginose zu schaffen macht. Typisch für diese Scheideninfektion ist ein deutlich vermehrter, dünnflüssiger Vaginalausfluss, der für ein ständiges Nässegefühl im Genitalbereich sorgt. Hinzu kommen Farbe – unappetitliche Grautöne – und Geruch: deutlich wahrnehmbar und auf unangenehme Weise an Fisch erinnernd. Darüber hinaus zeigen die meisten infizierten Frauen keine weiteren Symptome. Juckreiz und Schmerzen sind eher bei anderen Erkrankungen des weiblichen Genitaltrakts typisch. Dennoch sollten Frauen bei bakterieller Vaginose Medikamente gegen das mikrobiologische Ungleichgewicht in der Scheidenflora einsetzen.

Medikamente gegen bakterielle Vaginose

Sind im Kampf gegen bakterielle Vaginose Medikamente unverzichtbar?

Eine bakterielle Vaginose ohne Medikamente einfach auszusitzen, ist nicht zu empfehlen. Denn abgesehen von den unangenehmen Begleiterscheinungen besteht das Risiko, dass die krankmachenden Bakterienstämme sich weiter ausbreiten und aufsteigen. In der Folge können sich der Beckenboden sowie die inneren Geschlechtsorgane, also Eileiter, Eierstöcke oder Gebärmutter, entzünden. Dann kann aus der zunächst harmlosen Infektion eine schwere Erkrankung werden. Bei Schwangeren besteht die Gefahr eines frühzeitigen Blasensprungs oder einer Frühgeburt, ausgelöst durch die bakterielle Vaginose. Mittel gegen die Infektion zeigen jedoch meist schnell Wirkung und dämmen dadurch diese Risiken ein.

Bakterielle Vaginose: Medikamente gegen Bakterien sind notwendig

Eine bakterielle Vaginose entsteht, wenn sich der ph-Wert innerhalb der Scheide verändert. Dieser liegt normalerweise im leicht sauren Bereich (zwischen 3,8 und 4,4). In einem solchen Milieu können sich potenziell krankmachende (pathogene) Keime nicht vermehren. Verantwortlich für den Säuregehalt in der Scheidenflora sind die Milchsäurebakterien. Wenn deren Anzahl zurückgeht, gewinnen die pathogenen Bakterien die Oberhand. Zu dieser Gruppe gehören Gardnerellen, die die häufigste Ursache für eine Vaginose sind, aber auch Chlamydien oder Peptostreptokokken. Die gegen die bakterielle Vaginose eingesetzten Medikamente wirken deren maßloser Vermehrung gezielt entgegen.

Bakterielle Vaginose durch Medikamente therapieren: Zwei Ansätze

Die gegen bakterielle Vaginose eingesetzten Mittel können auf zweierlei Weise wirken:

Ansatz 1: Gezielte Schädigung der pathogenen Bakterien

Eine Möglichkeit, die bakterielle Vaginose durch Medikamente in den Griff zu bekommen, besteht im Einsatz von Wirkstoffen, die gezielt gegen die Bakterien vorgehen. Diese sogenannten Antibiotika werden entweder lokal (in Form von Cremes oder Zäpfchen) angewendet oder in Tablettenform eingenommen. Antibiotika zeigen eine hohe Wirksamkeit, haben aber zwei wesentliche Nachteile. Erstens sind sie immer verschreibungspflichtig, das heißt, Sie müssen auf jeden Fall zum Arzt. Und zweitens können sie vor allem in der oralen Einnahmeform unangenehme Nebenwirkungen wie Durchfall hervorrufen.

Ansatz 2: Stärkung der Milchsäurebakterien

Gerade im frühen Stadium wirken gegen die bakterielle Vaginose auch Mittel, die auf die Regeneration der gesunden Scheidenflora setzen.

  • Das Canesbalance® Vaginalgel setzt Milchsäure lokal in der Scheide ein, um Beschwerden wie verstärkten Ausfluss und belastenden Geruch zu lindern.
  • Die Canesflor® Vaginalkapseln bringen Milchsäurebakterien der Familie Lactobacillus plantarum P17630 in die Scheide ein und tragen auf diese Weise zum Ausgleich der Keimbesiedlung in der Vaginalflora bei.

Die Vorteile dieser Behandlung liegen darin, dass hier kaum Nebenwirkungen zu erwarten sind. Außerdem können Sie beide Produkte in der Apotheke kaufen und in Eigenregie anwenden

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2018-07-24T10:31:05+00:00